Schimmelpilze-Gefahr in Wohnräumen
7 Aug
Für den natürlichen Stoffkreislauf sind Schimmelpilze unerlässlich, sie zersetzen tote, organische Materie und leisten damit einen wichtigen und oft unterschätzten Beitrag im heutigen Ökosystem. Die Schimmelpilzsporen sind überall in der Luft vorhanden. Aus diesen Sporen wächst der eigentliche Schimmelpilz heran. Doch in Wohnräumen sind sie wirklich unerwünscht und können gesundheitsschädlich sein und sogar die Bausubstanz schädigen.
Am besten lässt man gar keinen Schimmel entstehen
Schimmel benötigt für sein Wachstum eine gewisse Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Gerade Feuchträume können leicht betroffen sein. Um Schimmelbildung zu vermeiden sollten die entsprechenden Räume regelmäßig und gründlich gelüftet und geheizt werden. Sind erst einmal Schimmelflecken entstanden ist es höchste Zeit zu handeln. Im Handel werden Antischimmel-Mittel als Flüssigkeiten oder Sprays angeboten. Diese können aber nur dann wirksam werden, wenn die Ursache der Schimmelbildung beseitigt wird.
Schimmelbeseitigung ohne Chemie
Zunächst muss die betroffene Wand durch richtiges Lüften und Heizen getrocknet werden. Die Schimmelflecken können dann einfach abgebürstet werden. Eine Behandlung der betroffenen Stellen mit hochprozentigem Alkohol oder Wasserstoffperoxid bringt Abhilfe. Wenn der Schimmel schon die Gelegenheit hatte sich tief in der Wand festzusetzen, so hilft unter Umständen nur noch den Putz abzuschlagen. Als neues Putzmaterial sollte man dann dampfdurchlässige Materialien einsetzen (z. B. Kalkputz, Kalk- oder Silikatfarben).

No comments yet